Peter Materna Quartet

20 Jahre Peter Materna Quartet

In 2009 feiert das Peter Materna Quartett ein in der deutschen Jazzszene eher ungewöhnliches Jubiläum, denn die Formation präsentiert sich in ihrer ursprünglichen Besetzung von 1989: Martin Scholz am Klavier, Michael Gerards am Bass und Benny Mokross am Schlagzeug. Mit Kompositionen von Peter Materna und Michael Gerards entwickelte sich das Quartet von einem coolen zu einem emotionalen Sound, vom „Kopf“ zum „Bauch“. Der warme Ton des Saxophons und die Lust an der Melodie machen Peter Maternas Musik zu einem unverwechselbaren Klangerlebnis.

Das Peter Materna Quartett war auf Konzerten unter anderem bei internationalen Jazzfestivals (u.a. Balver Jazzfestival, Kulturzeit Duisburg und Jazz an der Donau in Vilshofen) und in namhaften europäischen Jazzclubs zu hören. 2004 tourte die Band durch Bolivien und Peru mit Gastspielen bei Internationalen Festivals und in Goethe-Instituten, danach fand eine Produktion im großen Sendesaal des Deutschlandfunks statt.

Erste CD ist „Jazz Contract“ (1992), es folgen „Aquarius“ (1995), „After The Rain“ (1998) und „Full Moon Party“ (2002), vorgestellt bei der 20. Rheinkultur, dem größten Open-Air-Festival in Deutschland mit kostenfreiem Eintritt.

Presse

"...Nichts muss, alles kann: Peter Materna zeigt mit "Full Moon Party", wie melodietrunken gescheit man das Freiheits-Versprechen des Jazz nutzen kann..."
(Josef Engels, Bonner General-Anzeiger)

"...intensiv-elegante Improvisationen, die berühren, aber nicht wehtun. Vor allem Maternas warmer Ton auf dem Alt, seine ausgefeilt singende Phrasierungskunst und die Lust an der Melodie sind bemerkenswert. Fast scheint es, als ob der Bläser regelrecht in sein Horn hineingekrochen wäre, um auch noch dem letzten Staubkorn nachzuspüren. Deutlich hörbar ist ein Interesse am Klang."
(Jazzthetik)

"... eindringlich grooven und in tänzerischen Stimmungen schwelgen ..."
(Fono Forum)

"After the Rain ist Ausdruck einer musikalischen Reife und Souveränität, die das Miteinander des Musizierens als Akt intimster Kommunikation wertschätzt. Neben rhythmisch Gegenläufigem wie 'Circle' überwiegen lyrische Linien."
(Fritz Herzog)

"Hier agieren vier Individualisten, die bei aller Virtuosität ihr Ohrenmerk vor allem auf einen gemeinsam gestalteten, homogenen Bandsound richten. Das Quartett vereint bruchlos Tradition und zeitgenössische Ausdrucksformen und es bleibt dabei verblüffend unverkrampft auf dem ästhetischen Nährboden des alten Kontinents."
(Karsten Mützelfeldt, WDR, DLF)

"Nahezu alle Stücke stammen hier aus der Feder Maternas und weisen ein hohes internationales Niveau aus. Materna versteht es, gekonnt Melodien zu spinnen und rhythmische Muster zu konstruieren. Tolle Produktion. Jazz als Ohrenschmaus."
(Fachblatt Musik Magazin)

"Die Musik trifft sich stets in den sehr rhythmischen und harmoniebetonten Themen. Die vielversprechende Band ist eine Bereicherung der deutschen Szene."
(Jazz Podium)

"Saxophonist Materna bot ... eine so kluge wie traumhaft schöne, so klassische wie experimentelle Musik. ... Materna führt seine kammermusikalischen Stücke zu einer ätherisch melodischen Trance, die an Jan Gabarek erinnern mag. Doch bei Materna schwingt kein Pathos mit, er liefert pure Musik, die noch im kammermusikalischen Inferno ihre konzentrierte Dichte behält."
(Landeszeitung Lüneburg)

 

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